"Zukunftsstabile Montage"

Den Unternehmen im produzierenden Gewerbe ist es nur noch schwer möglich, die Produktionszahlen für die nächsten Jahre hinreichend genau vorherzusagen. Dennoch besteht das Ziel darin, Produktionssysteme so auszulegen und zu gestalten, dass sie, auch bei Anforderungen, die sich im Laufe der Zeit verändern, wirtschaftlich betrieben werden können. Sie müssen zukunftsstabil sein.

IAK-Montage

Im Rahmen von Verbundprojekten erarbeiten mehrere Unternehmen kooperativ neue Ansätze und praktische Lösungen für die Gestaltung von anpassungsfähigen Montagesystemen. Neben der Technik werden hierbei auch neue Dienstleistungskonzepte und Geschäftsmodelle entwickelt. Dies soll, auch bei sich verändernden Randbedingungen im Lebenszyklus von Montagesystemen, eine dauerhaft wettbewerbsfähige Montage sicherstellen. Die Projekte werden innerhalb des Rahmenkonzeptes „Forschung für die Produktion von morgen“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geför­dert.

Dieser Industriearbeitskreis dient dem Erfahrungsaustausch, der gemein­samen Diskussion und der Suche nach Lösungen zur Bewältigung der Herausforderungen von morgen über den Kreis der Projektpartner hinaus.

Aufbauend auf den bereits erarbeiteten Ergebnissen sollen weitere Erkenntnisse entwickelt und Erfahrungen aus der Praxis ausgetauscht werden.

 

Themen des Industriearbeitskreises

Montagesysteme

  • Technische Gestaltung von Montage- und Handhabungstechnik
  • Flexibilität und Wandlungsfähigkeit
  • Wirtschaftlichkeit

Montagebezogene Dienstleistungen

  • Wartung und Instandhaltung
  • Anlagenumbau und -modernisierung
  • Bedienung und Betrieb

Neue Geschäftsmodelle

  • Strategien
  • Organisation
  • Finanzierung

vor dem Hintergrund einer integrierten Betrachtung von Montagetechnik und Dienstleistungen

Die konkrete Festlegung von Themenschwerpunkten ist den Teilnehmern des Industriearbeitskreises vorbehalten.

 

Ziele des Industriearbeitskreises

Regelmäßige Treffen mit Vorträgen, Betriebsrundgängen und Erfahrungsaustausch sollen den Teilnehmern Ansatzpunkte und Wege aufzeigen, ihre Produktion zukunftsstabiler und damit dauerhaft wirtschaftlicher zu gestalten.

Den teilnehmenden Betrieben wird die Möglichkeit geboten, an der Entwicklung von modernen Montagekonzepten und ergänzenden Dienstleistungen teilzunehmen, aktuelle Ergebnisse aus der Forschung zu nutzen und strategische Themen zu behandeln.

Der Industriearbeitskreis bietet Unternehmen den Rahmen für eine längerfristige Zusammenarbeit über Unternehmensgrenzen hinweg. Er dient dem Informations- und Wissensaustausch zwischen Betrieben und hält einmal geknüpfte Verbindungen aufrecht.

 

Teilnahme & Organisation

Seit 2002 engagieren sich in diesem Industriearbeitskreis namhafte Hersteller von meist variantenreichen Serienprodukten. Die Unternehmen realisieren die wirtschafltliche Montage ihrer Produkte in Deutschland und international. Ebenso sind innovative Hersteller von Montageanlagen und -einrichtungen im IAK vertreten. Neue IAK-Teilnehmer sind jederzeit willkommen.

Der Industriearbeitskreis trifft sich zweimal jährlich. Die Treffen finden jeweils in einem Unternehmen statt. Auf der Tagesordnung stehen Firmenbesichtigung, Fachvorträge und Diskussionen.

Für die Teilnahme am Industriearbeitskreis ist ein jährlicher Beitrag von 600,- € je Unternehmen zu entrichten. Für den Beitrag können mehrere Personen pro Unternehmen teilnehmen. Der erste Besuch eines IAK-Treffens ist für jedes Unternehmen kostenlos.

 

Der IAK Zukunftsstabile Montage -Technische Systeme und neue Geschäftsmodelle - steht unter der Leitung von:

Herrn Dr.-Ing. K.-W. Witte

Platos GmbH

Kaiserstr. 100  TPH III

52134 Herzogenrath